Milton H. Erickson
Information M.E.G.

M.E.I.Saarbrücken

Fortbildungen:
1. Kli-Hyp
2. Kom-Hyp
3. Persönlichkeits-
entwicklung

4. C-Anwendungs-
...seminare

Termine
Supervision
Referenten
Veranstaltungsort
Anmeldung
Psychotherap.
Praxis

Coaching
Kontakt
Links

Home

Impressum

Beginn des neuen Fortbildungsgangs "Klinische Hypnose" 2012:
Im August 2011 beginnt im Saarbrücker Milton Erickson Institut wieder ein neuer, von der MEG zertifizierter Fortbildungsgang „Klinische Hypnose“ für psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen.

Wichtig:
Alle Grundkurse B1 bis B8 sind von der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes mit jeweils 18 Fortbildungspunkten (für zweitägige Kurse) bzw. 27 Fortbildungspunkten (für dreitägige Kurse) bewertet. Bisher wurden Kurse für die teilnehmenden Ärzte auch von der Landesärztekammer mit Fortbildungspunkten bewertet.

Die Fortbildung “Klinische Hypnose” der M.E.G. für Ärzte/innen und Diplom Psychologen/innen

Die Hypnotherapie ist eine nachgewiesenermaßen effektive psychotherapeutische Methode (Grawe, Donati & Bernauer, 1994; Revenstorf & Prudlo, 1994) . In Kombination mit anderen Verfahren führt sie zu einer wirksameren und kürzeren Behandlung, erhöht also deutlich die Effizienz desjenigen Verfahrens, in dessen Rahmen sie mitbenutzt wird (Kirsch, Montgomery & Sapirstein, 1995; Kirsch, 1996).
Die M.E.G. Fortbildung in klinischer Hypnose versteht sich als Zusatzfortbildung, die auf anderen psychotherapeutischen und diagnostischen Verfahren aufbaut. Es wird bei den Teilnehmern/ innen vorausgesetzt, dass sie in einer psychotherapeutischen Grundrichtung geschult sind und daher hinreihendes therapeutisches Selbstverständnis, Selbsterfahrung und die nötigen Kenntnisse in klinischer Psychologie und Psychopathologie mitbringen. Den Abschluß bildet eine qualifizierende Teilnahmebestätigung, bzw. das Zertifikat der M.E.G, welches berechtigt, die Zusatzbezeichnung „Klinische Hypnose (M.E.G.) zu führen.
Die genauen Bedingungen zur Erlangung des Zertifikates können Sie auf der Webseite der M.E.G., www.meg-hypnose.de erfahren. Das Zertifikat der M.E.G. ist in Verbindung mit einer Mitgliedschaft in der ISH (International Society of Hypnosis) international anerkannt.


Teilnahmeberechtigung für die Fortbildung
“Klinische Hypnose”

Das Curriculum „Klinische Hypnose“ der MEG richtet sich vornehmlich an approbierte Diplom PsychologInnen und ÄrztInnen, die psychotherapeutisch arbeiten. Studenten der Psychologie und Medizin sowie DiplomPsychologen und Ärzte ohne psychotherapeutische Grundausbildung können ebenfalls in begrenzter Anzahl teilnehmen. Von den Seminaren profitiert man mehr, wenn man ein Arbeitsfeld hat, in dem man die in den Seminaren vermittelten therapeutischen Verfahren anwenden kann.
Zertifikat:
Nach Abschluss der Fortbildung kann ein Zertifikat erworben werden, das dazu berechtigt, die Zusatzbezeichnung „Klinische Hypnose(MEG) zu führen.
Bitte informieren Sie sich in jedem Fall auf der Homepage der MEG , www.meg-hypnose.de über die genauen Zertifikatsbedingungen.

Die beiden B1-Einführungskurse können unabhängig von der Teilnahme am Gesamtcurriculum belegt werden.

Beschreibung der B-Grundkurse

B1
Prinzipien Erickson´scher
Hypnose und Psychotherapie

Grundanschauungen und anthropologische Prämissen Ericksons, Nutzung der individuellen Sichtweisen und unbewussten Prozesse beim Klienten, unbewusste und bewusste Veränderungen körperlicher und psychischer Vorgänge durch Vorstellung und Suggestion, einfache Tranceinduktionen, Überblick und Beispiele Erickson´scher Behandlungsstrategien.

B2
Rapport:
Verbale und nonverbale Kommunikation

Gestaltung des Rapports durch Pacing und Leading, verbale und nonverbale Kommunikation, Repräsentationssysteme, Verhaltensmuster und kognitive Stile des Klienten, Techniken des "Ankerns", Ziel und Zukunftsorientierung.

B3
Indirekte Kommunikation und Induktion
Sprachliches Meta-Modell, Inverses MetaModell (Milton Modell), Formen indirekter Suggestionen, beiläufige Induktionen, Dritt-Induktionen, Konversationstrancen, Einstreutechniken.

B4
Nutzung von Trancephänomenen I:
DissoziationMetoden der Trancevertiefung, Nutzung ideomotorischer und anderer unbewusster Signale, posthypnotische Suggestionen, Amnesie und Wiedererinnern.

B5
Nutzung von Trancephänomenen II:
Reorientierung in der Zeit

Altersregression, Therapie traumatischer Erfahrungen, Utilisation von "Problemtrancen", Regressive Neukonstruktion, Reparenting, Zeitprogression, "Future Pacing", Indikation und Kontraindikation von hypnotherapeutischen Verfahren.

B6
Nutzung von Trancephänomenen III:
Strategische Aspekte

Arbeit mit Symbolen und therapeutischen Ritualen. Amnesie und Hypermnesie, Konfusionstechniken, therapeutische Doppelbindung Paradoxien, Umdeuten / Reframing.

B7
Therapeutische Metaphern und Geschichten
Gestaltung und Nutzung von Anekdoten und Metaphern, Klienten und Therapeuten- Metaphern, Auslösen innerer Suchprozesse.

B8
Integration und spezielle Anwendungen
Erkennen und therapeutische Nutzung individueller Gegebenheiten, minimale strategische Veränderungen, Transformation von Symptomen in Ressourcen , Vor- und Nachteile einzelner hypnotherapeutischer Techniken in Abhängigkeit von der Therapeut- Klienten Interaktion, Integrationsmöglichkeiten mit anderen Therapieformen.

Termine
Teilnahmevoraussetzungen